Fliessendes Wasser, klärend die Luft über schwarzem Granit.
Hunderte Namen derer, die ihr Leben gelassen,
am Tag, als das Böse wild um sich schlagend regierte.
Die strahlende Sonne taucht alles ins Licht der Vergebung hinein.
24.11.2012 am World Wide Trade Center Memorial
Dienstag, 6. März 2012
Freitag, 24. Februar 2012
recipes Dorade berlinesque
Doraden berlinesque,
man besorge sich frische Doraden, soviele wie man Menschen bekochen möchte.
In Berlin am besten im Frischeparadies Lindenberg, oder wenn man gewerbetreibend ist
in der Metro.
Doraden ausnehmen, oder einfacher gegen kleinen Aufpreis im Laden ausnehmen
lassen. Die Fischhaut entschuppen, indem man mit einem guten Messer die Fische
beidseitig abschabt. Dies tut man am besten im Waschbecken unter laufendem frischem, kaltem Wasser.
Dann fülle man die Fischbäuche mit je einer kleingeschnittenen Knoblauchzehe, frischem Dill, einem guten Stück Butter und würze mit Pfeffer und Salz, Gott erhalt´s. Das ganze ergänzt man noch mit klein geschnittenen Zitronenstücken, am besten natürlich aus einem Biomarkt, Ungespritzte mit Schale. Dies gibt dem Fisch später die frische, zitronenaromatische Note.
Nachdem man die Füllung so bereitet hat, kann man die Fische in genügend Alufolie wickeln.
Dann ab in den bei etwa 200 ° Celsius vorgeheizten Ofen und circa 40 Minuten durchgaren.
Dazu reiche man kleine Kartoffeln mit Schale gekocht, dann in Butter und frischem Rosmarin
geschwenkt. Ein Moselriesling rundet dieses Essen in hervorragender Weise ab.
Viel Genuss und Freude wünscht Johannes Kersthold
man besorge sich frische Doraden, soviele wie man Menschen bekochen möchte.
In Berlin am besten im Frischeparadies Lindenberg, oder wenn man gewerbetreibend ist
in der Metro.
Doraden ausnehmen, oder einfacher gegen kleinen Aufpreis im Laden ausnehmen
lassen. Die Fischhaut entschuppen, indem man mit einem guten Messer die Fische
beidseitig abschabt. Dies tut man am besten im Waschbecken unter laufendem frischem, kaltem Wasser.
Dann fülle man die Fischbäuche mit je einer kleingeschnittenen Knoblauchzehe, frischem Dill, einem guten Stück Butter und würze mit Pfeffer und Salz, Gott erhalt´s. Das ganze ergänzt man noch mit klein geschnittenen Zitronenstücken, am besten natürlich aus einem Biomarkt, Ungespritzte mit Schale. Dies gibt dem Fisch später die frische, zitronenaromatische Note.
Nachdem man die Füllung so bereitet hat, kann man die Fische in genügend Alufolie wickeln.
Dann ab in den bei etwa 200 ° Celsius vorgeheizten Ofen und circa 40 Minuten durchgaren.
Dazu reiche man kleine Kartoffeln mit Schale gekocht, dann in Butter und frischem Rosmarin
geschwenkt. Ein Moselriesling rundet dieses Essen in hervorragender Weise ab.
Viel Genuss und Freude wünscht Johannes Kersthold
Dienstag, 17. Februar 2009
Winterliches Berlin
17.01.2009
Nachdem es fast 2 Tage immer wieder leicht geschneit hat, liegt nun eine geschlossen Schneedecke auf der Bundeshauptstadt. Strahlender Sonnenschein lädt ein zu einem Spaziergang. Ich bin diesem Ruf gefolgt. Neben den zahlreichen Lichtreflexionen, die durch die Sonneneinstrahlung auf Schnee mein Auge erreichen, schätze ich besonders die akustisch dämpfende Wirkung des Schnees. Die Umweltgeräusche der Autos scheinen um mindestens 10 Dezibel abgesenkt zu sein. Herrlich. Die Sonne scheint wärmend auf mein Gesicht. Ich ziehe vorbei am Hauptbahnhof, Kanzleramt, laufe diagonal über die schneebedeckte Wiese am Reichstag mit Kurs auf das Brandenburger Tor , um dann im Café der Akademie der Künste einen Kaffee zu mir zu nehmen, eine Rechnung zu erstellen, diese dann online zu verschicken und schlussendlich diesen Blog zu verfassen und ebenfalls direkt nach Vollendung direkt online zu stellen.
Schöne neue Welt. Alles wirkt wie reingewaschen, mein Auge nimmt die Dinge durch die klare Schneeluft geläutert wahr.
Nachdem es fast 2 Tage immer wieder leicht geschneit hat, liegt nun eine geschlossen Schneedecke auf der Bundeshauptstadt. Strahlender Sonnenschein lädt ein zu einem Spaziergang. Ich bin diesem Ruf gefolgt. Neben den zahlreichen Lichtreflexionen, die durch die Sonneneinstrahlung auf Schnee mein Auge erreichen, schätze ich besonders die akustisch dämpfende Wirkung des Schnees. Die Umweltgeräusche der Autos scheinen um mindestens 10 Dezibel abgesenkt zu sein. Herrlich. Die Sonne scheint wärmend auf mein Gesicht. Ich ziehe vorbei am Hauptbahnhof, Kanzleramt, laufe diagonal über die schneebedeckte Wiese am Reichstag mit Kurs auf das Brandenburger Tor , um dann im Café der Akademie der Künste einen Kaffee zu mir zu nehmen, eine Rechnung zu erstellen, diese dann online zu verschicken und schlussendlich diesen Blog zu verfassen und ebenfalls direkt nach Vollendung direkt online zu stellen.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Back to work
30.01.2009
Wieder im Löwenpalais, der zweite Abend in Folge mit Pascale Hugues und ihrer Buchvorstellung. Da ich heute viel geschlafen habe und eben noch im Kieser Training war, bin ich gut energetisiert. Ausserdem ist mein Selbstvertrauen durch das gestern gekaufte Rosskastanienshampoo gestärkt, da mein langes Haar nicht mehr ganz so ungepflegt aussieht.
Soweit zu meiner Eitelkeit. Hier ist die Stimmung gut und es wird, wie gestern Zanderfilet, Sauerkraut und Kartoffelpüree geben. Heute werde ich einmal versuchen etwas von dem Kartoffelpüree zu bekommen. Hat mir gestern doch gefehlt. Ich sitze hier im Foyer und lass meinen Blick schweifen. Über der Löwenpalais Lounge Theke ist mit Hand in schlechter Schrift
geschrieben "No Money...no art drinks!" . Das art ist durchgestrichen.
Wieder im Löwenpalais, der zweite Abend in Folge mit Pascale Hugues und ihrer Buchvorstellung. Da ich heute viel geschlafen habe und eben noch im Kieser Training war, bin ich gut energetisiert. Ausserdem ist mein Selbstvertrauen durch das gestern gekaufte Rosskastanienshampoo gestärkt, da mein langes Haar nicht mehr ganz so ungepflegt aussieht.
Soweit zu meiner Eitelkeit. Hier ist die Stimmung gut und es wird, wie gestern Zanderfilet, Sauerkraut und Kartoffelpüree geben. Heute werde ich einmal versuchen etwas von dem Kartoffelpüree zu bekommen. Hat mir gestern doch gefehlt. Ich sitze hier im Foyer und lass meinen Blick schweifen. Über der Löwenpalais Lounge Theke ist mit Hand in schlechter Schrift
geschrieben "No Money...no art drinks!" . Das art ist durchgestrichen.
Zwischen den Watzmännern
30.01.2009
Hier sitze ich nun an meinem Tisch. Hinter mir hängt ein Ölbild vom Watzmann mit Berchtesgaden im Vordergrund. Vor mir steht an der gegenüberliegenden Wand angelehnt ein Ölbild, das den Watzmann von einer höherliegenden Alm zeigt.
Hier sitze ich nun an meinem Tisch. Hinter mir hängt ein Ölbild vom Watzmann mit Berchtesgaden im Vordergrund. Vor mir steht an der gegenüberliegenden Wand angelehnt ein Ölbild, das den Watzmann von einer höherliegenden Alm zeigt.
Das Berchtesgadener Land, ein Idyll. Die Gegend in der der ehemalige Reichskanzler seinen Berghof angesiedelt hatte. Mein Grossonkel, Parteimitglied der SPD, der nie seine grossdeutsche Neigung überwinden konnte, gab mir einige Bilder. Und nun ich, als Erbe dieser Bilder, obwohl er noch nicht gestorben ist. Sozusagen aus warmer Hand. Der Schatten der Geschichte reicht weit. Nun also auch konkret in meine Wohnung hinein. Objektgewordene Sehnsuchtsgradmesser in Form von zwei Ölbildern. Projektionsfläche der eigenen ungestillten Sehnsucht nach Heimat. Angesiedelt zwischen Berghöfen und Kleinstadt, in der die Kirche das Ortsbild dominiert. Und immer wieder kommt mir der Gedanke in den Sinn, den Schöpfer mehr zu loben, als seine Schöpfung. Darin besteht die Befreiung im Tale, des von zwei Watzmännern temporär umrahmten Wohnzimmers in Berlin Tiergarten. Dem Ruf des Berges nicht folgen, ganz im Gegensatz zum Titel des von Wolfgang Ambros 1974 entstandenen Konzeptalbums `Der Watzmann ruft`. Gelassen bleiben in Anbetracht der noch einzuordnenden Geschichtsaltlasten. Vertrauen auf die Stimme des Herrn Jesus Christus in der Zeit der Krisenanbeter, Marktschreier und Heilsversprecher.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Pascale Hugues
27.01.2009
19.00 Uhr
Das Löwenpalais in der Königsalle in Berlin ist hell erleuchtet.
Pascale Hugues stellt ihr Buch `Marthe und Mathilde` - eine Familie zwischen Frankreich und Deutschland vor. Die Tageszeitung `Der Tagesspiegel` ist der Gastgeber. Eingangs spielte ich eine halbe Stunde Programm. Ich eröffnete mit `Lullaby of birdland` von Eroll Garner, gefolgt von der Cole Orter Nummer `Love for Sale` . Dann setzte ich mit Erik Saties ersten 2 Gymnopédien einen ruhigeren Akzent.
Darauf folgte eine swingende Variation über `Bei mir beste scheen`, übergehend in `I love Paris`.
Abschliessend spielte ich eine jazzrockige Variante von `Halleluja`, das mit einem grossangelegten Finale zum Interview überleitete.
Nach der Buchvorstellung und Lesung gab es ein elsässisches Gericht: Zander mit Kartoffelpüree und Sauerkraut. Das werde ich jetzt essen.
Ich habe gegessen. Leider nur halbwarmes Zanderfilet, mit Sauerkraut ohne Kartoffelpüree, mit einer Kuchengabel gereicht. Liebevolle Behandlung fühlt sich anders an. Dafür hatte ich nach dem Essen eine nette Unterhaltung mit Johanna Weber, die sich zu mir an den Tisch setzte. Eine Politwissenschaftsstudentin, die die Kasse an diesem Abend macht und darüber hinaus einen Job beim Tagesspiegel hat.
Sie bekam Püree und ein ordentliches Besteck. Sie erzählte, das sie kein Sauerkraut mehr essen mag, da sie als Kind einmal einen Nagel verschluckt hatte. Nach einem Arztbesuch musste sie der Anordnung des Arztes Folge leisten und solange Sauerkraut essen , bis der Nagel wieder hinten rauskommt. Dies hat sie befolgt und der Erfolg liess nicht auf sich warten. Nach drei Tagen kam der Nagel raus. Sie war vom Nagel und von der Sauerkrautkur befreit, allerdings wohl auch für ihr Leben lang von dem Bedürfnis Sauerkraut zu essen. Auf meine Frage hin, waum sie denn den Nagel verschluckt habe, antwortete sie mit mit nicht zu unterdrückender Bewunderung für ihren Vater, der handwerklich sehr begabt sei, er habe immer beim Nageln einige Nägel zwischen den Lippen gehabt, das hat sie nachgemacht. Dabei hat sie dann einen Nagel in den Mund genommen und verschluckt. Eine schöne Geschichte.
Das Löwenpalais in der Königsalle in Berlin ist hell erleuchtet.
Pascale Hugues stellt ihr Buch `Marthe und Mathilde` - eine Familie zwischen Frankreich und Deutschland vor. Die Tageszeitung `Der Tagesspiegel` ist der Gastgeber. Eingangs spielte ich eine halbe Stunde Programm. Ich eröffnete mit `Lullaby of birdland` von Eroll Garner, gefolgt von der Cole Orter Nummer `Love for Sale` . Dann setzte ich mit Erik Saties ersten 2 Gymnopédien einen ruhigeren Akzent.
Darauf folgte eine swingende Variation über `Bei mir beste scheen`, übergehend in `I love Paris`.
Abschliessend spielte ich eine jazzrockige Variante von `Halleluja`, das mit einem grossangelegten Finale zum Interview überleitete.
Nach der Buchvorstellung und Lesung gab es ein elsässisches Gericht: Zander mit Kartoffelpüree und Sauerkraut. Das werde ich jetzt essen.
Ich habe gegessen. Leider nur halbwarmes Zanderfilet, mit Sauerkraut ohne Kartoffelpüree, mit einer Kuchengabel gereicht. Liebevolle Behandlung fühlt sich anders an. Dafür hatte ich nach dem Essen eine nette Unterhaltung mit Johanna Weber, die sich zu mir an den Tisch setzte. Eine Politwissenschaftsstudentin, die die Kasse an diesem Abend macht und darüber hinaus einen Job beim Tagesspiegel hat.
Sie bekam Püree und ein ordentliches Besteck. Sie erzählte, das sie kein Sauerkraut mehr essen mag, da sie als Kind einmal einen Nagel verschluckt hatte. Nach einem Arztbesuch musste sie der Anordnung des Arztes Folge leisten und solange Sauerkraut essen , bis der Nagel wieder hinten rauskommt. Dies hat sie befolgt und der Erfolg liess nicht auf sich warten. Nach drei Tagen kam der Nagel raus. Sie war vom Nagel und von der Sauerkrautkur befreit, allerdings wohl auch für ihr Leben lang von dem Bedürfnis Sauerkraut zu essen. Auf meine Frage hin, waum sie denn den Nagel verschluckt habe, antwortete sie mit mit nicht zu unterdrückender Bewunderung für ihren Vater, der handwerklich sehr begabt sei, er habe immer beim Nageln einige Nägel zwischen den Lippen gehabt, das hat sie nachgemacht. Dabei hat sie dann einen Nagel in den Mund genommen und verschluckt. Eine schöne Geschichte.
Dienstag, 27. Januar 2009
Mozart hat Geburtstag
27.01.2009
Es gibt immer wieder Tage im Leben, die in besonderer Erinnerung bleiben werden.
Heute wird für mich so ein Tag sein. Eine gewisse Epoche findet ihr Ende. Ich bin eingeladen in die Wohnung von Möllers. Ich kann mir zwei Bilder aus Trier abholen. Die Steipe und St. Gangolf von meinem Elternhaus aus gemalt. Interessant wer und was in den letzten Tagen alles seinen Weg zu mir findet. Nun sind Möllers wirklich auf dem besten Wege sich aus Berlin zu verabschieden. Die Ferienwohnung in Prerow an der Ostsee ist renoviert und bezogen. Eine zweite Wohnung angemietet um das Mobilar unterzustellen.
Nachtrag 27.01.2009
Es ist nicht bei den 2 Bildern geblieben. Dazu kamen noch 2 Öl Watzmänner, eine colorierte Radierung von der Trierer Mariensäule, eine Radierung vom Krahnenufer und ein sehr schönes Bild von meiner Uroma, väterlicherseits aus Trier.
Es sieht ganz so aus, als ob ihre Tochter Tante Hildegard, die Lette-Fotoschul- Absolventin seinerzeit das Foto gemacht hat. Es ist von einer ausserordentlich, zeitlos, guten Qualität. Die zwei Watzmänner regten mich gestern an via Internet in das Berchtesgadener Bergland einzutauchen. Natürlich landete ich auch bei Hitlers Berghof am Obersalzberg und vielen Fotos aus damaliger und heutiger Zeit. Erstaunlich was das angetretene Erbe der Bilder alles in mir bewegt. Geschichtsschau wird nötig, um die noch nicht erarbeitete Informationen in mein Geschichtsbild zu integrieren. Spannend.
Heute wird für mich so ein Tag sein. Eine gewisse Epoche findet ihr Ende. Ich bin eingeladen in die Wohnung von Möllers. Ich kann mir zwei Bilder aus Trier abholen. Die Steipe und St. Gangolf von meinem Elternhaus aus gemalt. Interessant wer und was in den letzten Tagen alles seinen Weg zu mir findet. Nun sind Möllers wirklich auf dem besten Wege sich aus Berlin zu verabschieden. Die Ferienwohnung in Prerow an der Ostsee ist renoviert und bezogen. Eine zweite Wohnung angemietet um das Mobilar unterzustellen.
Nachtrag 27.01.2009
Es ist nicht bei den 2 Bildern geblieben. Dazu kamen noch 2 Öl Watzmänner, eine colorierte Radierung von der Trierer Mariensäule, eine Radierung vom Krahnenufer und ein sehr schönes Bild von meiner Uroma, väterlicherseits aus Trier.
Es sieht ganz so aus, als ob ihre Tochter Tante Hildegard, die Lette-Fotoschul- Absolventin seinerzeit das Foto gemacht hat. Es ist von einer ausserordentlich, zeitlos, guten Qualität. Die zwei Watzmänner regten mich gestern an via Internet in das Berchtesgadener Bergland einzutauchen. Natürlich landete ich auch bei Hitlers Berghof am Obersalzberg und vielen Fotos aus damaliger und heutiger Zeit. Erstaunlich was das angetretene Erbe der Bilder alles in mir bewegt. Geschichtsschau wird nötig, um die noch nicht erarbeitete Informationen in mein Geschichtsbild zu integrieren. Spannend.
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